Landesvorstand übernimmt wohnpolitische Ideen der Delmenhorster SPD

Miete muss erschwinglich sein und Mieter haben ein Recht auf Mindeststandards ihrer Wohnung. Das war der Tenor eines wohnpolitischen Antrages der Delmenhorster Genossen an die Landesregierung in Hannover. Dieser Antrag wurde nun vom SPD-Landesvorstand übernommen. Beim nächsten Landesparteirat wird er eingebracht.

„Wir freuen uns, dass unsere dringenden Forderungen Unterstützung finden“, so Thore Wintermann, stellvertretender Vorsitzender der hiesigen SPD. „Wir wollen die Situation der Mieter im Wollepark und anderen Brennpunkten nachhaltig verbessern. Da muss man an die Gesetze ran. Das machen wir gerade und es sieht ganz danach aus, als hätten wir den richtigen Nerv getroffen.“

Zwei Punkte sind für die Delmenhorster SPD entscheidend. Zum einen sollen bestehende Sozialwohnungen modernisiert und der Bestand weiter ausgebaut werden. Zum anderen sollen Mindeststandards der Wohnqualität im Rahmen eines Wohnungsaufsichtsgesetzes verankert werden. Ziel ist es, Situationen wie momentan im Wollepark zukünftig zu verhindern und die Eigentümer stärker in die Pflicht zu nehmen.

Wintermann dazu: „Solche Gesetze gibt es bereits in NRW und Bremen. Niedersachsen muss jetzt nachziehen. Man muss die Mieter vor der Willkür verantwortungsloser Eigentümer schützen, die die Wohnungen nur als Spekulationsobjekt sehen und denen die Menschen vor Ort vollkommen egal sind.“