IGS-Erweiterung erfordert saubere Umsetzung mit Augenmaß

Zu der aktuellen Debatte um eine Erweiterung der bestehenden IGS, vertritt der Delmenhorster SPD Unterbezirk klare Positionen. Der parallele Betrieb von ursprünglichem dreigliedrigen Schulsystem und IGS-Strang kann auf Dauer nicht durchgehalten werden. Diesen Luxus erlaube sich in Niedersachsen auch nur noch Delmenhorst.

Trotz wiederholter Anläufe beim Land, sei es nicht gelungen, eine zweite IGS auf die Beine zu stellen. Daher sei die jetzt angeschobene Ausweitung der bestehenden IGS auf sechs Züge sinnvoll.

Allerdings nur unter Einhaltung konkreter Regeln. Dazu gehören laut SPD einerseits die hohen Qualitätsstandards der jetzigen IGS. Personell, räumlich und pädagogisch dürfe es beim Ausbau keine Verschlechterungen geben. Andererseits gehöre aber auch die gute Ausbildung der Jugendlichen an den Real- und Oberschulen dazu. Diese müsse unbedingt ohne Abstriche gewährleistet sein. Als dritten Punkt nennt die SPD das „Mitnehmen“ der betroffenen Lehrer, Schüler und Eltern. Entscheidungen über die Köpfe der Betroffenen seien verheerend und nicht hinnehmbar.

Bei strikter Beachtung dieser Punkte könne nach Meinung der Sozialdemokraten ein geordneter Umbau der Schullandschaft klappen.  Dies habe man auch beim jüngsten Parteitag in entsprechenden Anträgen deutlich gemacht.