Unverständnis über Äußerungen von Arthur Harms

Mit großem Unverständnis hat der SPD Unterbezirk Delmenhorst die in der Presse zitierten Äußerungen des Betriebsratsvorsitzenden der Städtischen Kliniken, Arthur Harms, aufgenommen. Die darin geäußerte scharfe Kritik an der SPD Delmenhorst ist nicht nachvollziehbar. Die von Herrn Harms kritisierte Bürgerinitiative „Rettet unsere Krankenhäuser“ wurde nicht von der SPD gegründet.

Sie ist vielmehr ein Zusammenschluss vieler Delmenhorster Bürgerinnen und Bürger, ohne dass das Parteibuch eine Rolle spielt. Gleichwohl unterstütze man die Initiative inhaltlich.

„Die dortigen Aktiven haben die gleichen Ziele wie wir“, so die SPD Vorsitzende Gabi Baumgart. "Wir möchten den Erhalt beider Krankenhausstandorte (eine Einhäusigkeit wird dadurch nicht ausgeschlossen) in Delmenhorst, um so eine gute Gesundheitsversorgung der Bürger und die Arbeitsplätze in den Kliniken zu erhalten. Also nichts anderes, als vorrangig den vom Rat gefassten Beschluss umzusetzen. Fusion der Krankenhäuser vor Ort."

"Wo nun genau hier die Missverständnisse entstanden sind, kann ich nicht nachvollziehen, zumal mit mir zu keiner Zeit ein Gespräch gesucht wurde." äußerte Gabi Baumgart mit Bedauern.

Herr Harms hat als Parteimitglied jederzeit die Möglichkeit gehabt, sich in den Gremien einzubringen und das Gespräch zu suchen.

Insbesondere der Ortsverein Deichhorst-Stadtmitte äußert sein Unverständnis: „Wir sind mit der Initiative weitgehend einer Meinung, aber sind nicht deren Gründer. Warum Herr Harms uns so in den Fokus seiner Behauptungen stellt, kann wohl nur er beantworten. Mit uns hat er auf jeden Fall noch nie gesprochen“, betont Thore Wintermann, Vorsitzender des Ortsvereins.