Solidaritätsadresse an die Kolleginnen und Kollegen von Anheuser-Busch InBev in Bremen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir versichern euch, dass wir euren Kampf um den Erhalt von 151 Arbeitsplätzen voll und ganz unterstützen. Seit Jahrzehnten leistet ihr in Bremen gute Arbeit. Das ist der entscheidende Grund, weshalb Anheuser-Busch InBev gewinnbringend produzieren konnte und kann.

Das der Konzern jetzt 151 Kolleginnen und Kollegen vor die Tür setzen will, um für seine Aktionäre noch einige Euro mehr Profit herauszuschlagen, ist respektlos gegenüber Menschen, die sich immer engagiert in das Unternehmen eingebracht haben.

Wir haben großen Respekt dafür, dass ihr zusammensteht und kämpft. Wir hoffen, dass ihr euch von der Konzernleitung nicht spalten lasst und unbeirrt weiterkämpft, denn euer Kampf ist auch unser Kampf.

Klar ist, dass ihr bei der Auseinandersetzung die unmittelbarste Betroffenen seid, aber es hat auch Auswirkungen auf die gesamte Region. Der Konzern hat auch eine Verantwortung für die Region und die Menschen vor Ort. Anheuser-Busch InBev muss verständlich gemacht werden, dass er seine kompromisslose Drohpolitik so nicht fortsetzen kann und sich seiner Verantwortung für seine Mitarbeiter/innen und der Region stellen muss.

Das kann nur heißen:
Die Kündigungsandrohung muss vom Tisch!

Dass ihr dieses fordert ist nicht nur in eurem Interesse, sondern auch ein Dienst an unserer Stadt und Region. Auch dafür gebührt euch unsere Solidarität und Unterstützung. Solltet ihr weitere Unterstützung brauchen, lasst es uns wissen. Wir werden unser Möglichstes tun.

Mit solidarischen Grüßen

Gabi Baumgart, UB-Vorsitzende, OV-Vorsitzende Hasport
Björn Gottschalk, OV-Vorsitzender Ost
Thore Wintermann, OV-Vorsitzender Stadtmitte
Jürgen Stöver, OV-Vorsitzender Bungerhof
Katrin Schrade, OV-Vorsitzende Düsternort
Bettina Oestermann, AfA-Vorsitzende Delmenhorst
Axel Jahnz, OB-Kandidat Delmenhorst